Jellyfin

Änderungsstand: 2024-06-28

Für die Produktivanwendung im Heimbereich verwende ich Jellyfin (oder Emby) als Serveranwendung nur als einzige Docker-Anwendung auf einem RaspberryPi4, wenn dieser nur 2GB Ram besitzen sollte. So bekomme ich sichergestellt, dass die Leistung des Raspi für diese Anwendung zur Verfügung steht. Ich gehe diesbezüglich keinerlei auf Experimente ein. Alle anderen Anwendungen (Docker) werde ich auf einem anderen Raspi4 verwenden.

sudo mkdir -p /home/dockervolumes/jellyfin
cd /home/dockervolumes/jellyfin && sudo nano docker-compose.yml

Folgendes dort einfügen (vorher die Werte überprüfen, ganz speziell die volumes: ). Ich legte für das Beispiel ALLES in /appdata/jellyfin bzw. /data/ rein. Das sollte man allerdings nicht tun. Nur die Config ist dort bestens aufgehoben. Alles Andere (Daten) bitte auf einer großen Platte legen. Natürlich die Freigabeordner vorher auf den Platten anlegen und ggf. Mounten.

(wie z.B.

/mnt/ssd2/sharedfolders/data/jellyfin/serien:/data/serien

/mnt/ssd2/sharedfolders/data/jellyfin/filme:/data/filme

) usw… .

name: jellyfin
services:
  jellyfin:
    image: lscr.io/linuxserver/jellyfin:latest
    container_name: jellyfin
    environment:
      - UID=1001
      - GID=100
      - TZ=Europe/Berlin
#      - JELLYFIN_PublishedServerUrl=192.1698.1.250  #optional
      - UMASK=022
    volumes:
      - /appdata/jellyfin/config:/config
      - /appdata/jellyfin/cache:/cache  # Cache directory
      - /srv/remotemount/volume1/serien:/mnt/serien
      - /srv/remotemount/volume1/filme:/mnt/filme
      - /srv/remotemount/volume1/musik:/mnt/musik
      - /srv/remotemount/volume1/bilder:/mnt/bilder
#      - /opt/vc/lib:/opt/vc/lib  #optional openmax für Raspi
    ports:
      - 8096:8096
      - 8920:8920       #optional
      - 7359:7359/udp   #optional
      - 1900:1900/udp   #optional
 #   devices:                #aktivieren bei Verwendung
 #     - /dev/dri:/dev/dri   #optional Intel oder AMD GPU
 
 #     - /dev/vcsm:/dev/vcsm       #optional openmax für Raspi
 #     - /dev/vchiq:/dev/vchiq     #optional openmax für Raspi
 #     - /dev/video10:/dev/video10 #optional für Raspi
 #     - /dev/video11:/dev/video11 #optional für Raspi
 #     - /dev/video12:/dev/video12 #optional für Raspi
    restart: unless-stopped

Speichern mit Strg-x, y, Enter

Quelle: https://hub.docker.com/r/linuxserver/jellyfin

Anschließend die „yml“ starten mit

cd /home/dockervolumes/jellyfin && sudo docker compose up -d

Das Dockerimage wird heruntergeladen und der Docker mit der eingetragenen Konfiguration gestartet.

Fertig.

Ausführen:

(in Jellyfin [Benutzeroberfläche] werden die Verzeichnisse nun unter /data/Filme   oder /data/Serien usw. angezeigt. Ich könnte hier auch statt /data/Filme  z.B. auch /mnt/Quarkkuchen oder was auch immer schreiben. Dann müsste ich in der Jellyfin-Benutzeroberfläche als Verzeichnis /mnt/Quarkkuchen wählen)

Bevor ich Jellyfin im Browser einrichte, lege ich meine Sachen (Filme etc,) in meine Verzeichnisse rein. Das geht mittels eingerichteter SMB-Freigabe sehr einfach.

Aufruf des Medienservers im Browser mit   Serverurl:8096

(Bsp.:  192.168.178.200:8096)

Fertig.

Tipp: Im Unterschied zu Emby gibt es in der Kategorie ‚Filme‘ keine Option zur Sortierung nach Verzeichnissen.

Jellyfin:

Emby:

Es gibt jedoch eine Lösung für dieses Problem. Bei der Erstellung der Medienbibliothek, beispielsweise für Filme, wähle ich nicht den Typ ‚Filme‘, sondern ‚Gemischte Filme und Serien‘. Auf diese Weise steht mir nach Abschluss der Erstellung der Medienbibliothek automatisch die Sortierung nach Verzeichnissen zur Verfügung. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit, über das Dropdown-Menü weitere Optionen auszuwählen:

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten