Änderungsstand: 2023-09-09
Nachtrag: Bei meinen unendlichen Tests hat sich eines herauskristallisiert. Keinesfalls werde ich die Varianten mit 1GB Ram und 2GB Ram verwenden.
Nun, es gibt verschiedene Wege um eine NextcloudPi-Installation zu verwenden. 4 Möglichkeiten hätte ich da sofort vor Augen:
- System auf SD-Card und der Rest auf einer großen SSD
- System auf einer kleinen SSD und die Daten auf einer weiteren, großen SSD oder HDD
- System und Daten auf einer großen SSD
- System auf SSD und Daten auf einem Datenserver im Netzwerk
Auf Sachen wie Raid oder ZFS an einem Raspi gehe ich bewusst nicht ein, da es dort zu viele Stolpersteine gibt gab (funktioniert mittlerweile BESTENS). Ich möchte ein zuverlässiges System und keine Bastellösung. Variante 3 funktioniert am Raspi leider nicht ohne Weiteres, wenn ich die Vorteile von BTRFS verwenden möchte. Eine gesonderte Partitionierung bringt das System aus dem Gleichgewicht und startet anschließend nicht mehr. Ich gehe aus Zeitgründen darauf nicht weiter ein, da ich das ohnehin so nicht verwende.
Diese Guidreihe geht auf die ersten beiden Punkte ein.
Verwende ich Punkt 1, ist es gut, wenn ich später die NC-Datenbank auf die SSD verlagere. Punkt 1 geht auch am Schnellsten zu konfigurieren, da vieles in der Web-UI machbar ist und auch funktioniert. Der Nachteil liegt hier sicherlich in der verwendeten SD-Card. Ich kann mir vorstellen, dass diese nicht ewig hält – habe aber keine Beweise dafür 🙂 .
Punkt 2 ist da etwas umständlicher zu konfigurieren aber auch etwas schneller im Zugriff. Da ich hier eine SSD als Systemplatte verwende, gehe ich davon aus, dass die Hardware die nächsten Jahre durchhält. Ich bin da optimistisch. Allerdings muss ich hier schon wieder auf dem Stromverbrauch achten, da 2 SSD’s verbaut sind und die USB-Ports am Raspi4 sehr empfindlich unter Last sind.
Ich verwende seit einigen Wochen Variante 1. Mit einigen Anpassungen, die ich in meinen Guides erwähne, läuft das Ganze recht Ordentlich. Habe ich meine Guides soweit fertig, werde ich einen System-Crash simulieren und versuchen das Ganze System, ohne viel Aufwand, wiederherzustellen. Das dauert allerdings noch paar Tage bzw. Wochen, da ich auch noch ein Leben außerhalb meiner Rechner habe 🙂 .